Unsere letzten Stationen in Frankreich

Rosa Kastanienblüten bei der Zitadelle.
Kastanienblüten bei der Zitadelle.

Hurra, es schneit

Am See hatten wir noch strahlenden Sonnenschein und T-Shirt-Wetter, aber nun besuchen wir die im Winter kälteste Region in Frankreich. In Buron Saint-Jacques übernachten wir auf einem privaten Stellplatz auf einem Hof, schön grün auf einer Wiese mit Bäumen. Am nächsten Morgen trauen wir unseren Augen nicht: Es schneit! Im Mai! Die Kinder freuen sich total, fühlen sich dafür entschädigt, dass es in den Pyrenäen keinen Schnee mehr in Reichweite gab. Aus den hintersten Ecken werden im Wohnmobil dicke Socken, Handschuhe und Mützen herausgekramt und raus geht es in den Schnee. Kleine Schneemänner werden gebaut und der Hofhund freut sich, dass er bei der Schneeballschlacht mitmachen darf. Der besucht uns auch immer wieder am Wohnmobil und wartet geduldig darauf, bis ihn jemand streichelt. Und wieder das alte, niemals endende Thema: Ich will auch so gerne einen Hund.

Wegen dem Schnee entscheiden wir uns, noch eine Nacht zu bleiben, in der Hoffnung, dass es morgen besser aussieht. Die Frau vom Hof klopft an und bietet uns an, die nassen Klamotten im Haus zu trocknen.

Immer wieder schön: Schöne Stellplätze, die wir schon kennen

Chalon-sur-Saône besuchen wir bereits zum dritten Mal. Es ist schön zu wissen, dass hier ein Park angrenzt und wir wollen einen Tag pausieren. Im Park ist gerade eine Kunstausstellung. Die Kinder bauen sich aus Tetra-Packungen Boote und lassen sie im Park in den Teichanlagen schwimmen. Endlich schaffen wir es auch einmal, uns die Stadt etwas anzusehen. Die Kinder haben viel Spaß an, bzw. in :-), einem Springbrunnen. Außerdem sieht sich Eduard mit den Jungs den Fluss, die Saône, an.
Wir genießen es, hier zu sein, es ist immer wieder schön, wenn man schöne Stellplätze öfters anfährt.

So ist es auch mit unserem nächsten Stellplatz, Belfort. Auch dieses Mal besuchen wir die Zitadelle und wir wollen uns das Wahrzeichen der Stadt, den Löwen, genauer ansehen. Das letzte Mal war es schon zu spät, zu dunkel und der Eingang verschlossen. Diesmal haben wir uns den Besuch fest vorgenommen, auch wenn der Eintritt nicht ganz günstig ist. Dann kommt die Überraschung: Die Frau beim Eintritt fragt uns, woher wir kommen, notiert das und wir müssen nichts bezahlen. Wir vermuten, dass EU-Bürger keinen Eintritt zahlen müssen, weil wir das woanders schon einmal hatten. Jedenfalls ist es beeindruckend, den Löwen mal aus nächster Nähe zu sehen.

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