Probleme mit dem Motor und das letzte Mal Strand

Zwei Kinder mit dem Blick auf das Meer.
El Mar!

Endlich wieder frei!

Nachdem wir Alfernatejo fast fluchtartig verlassen haben (zum Leidwesen von Damian und Jack), machen wir unseren ersten Stopp in Venta del Rayo. Nichts besonderes, auch kein wirklich schöner Platz, aber wir fühlen uns sofort wieder richtig frei. Dieses Gefühl haben wir vermisst!
Gleich am nächsten Tag geht es weiter. Schon seit Längerem haben wir Probleme beim Starten des Motors. Bisher hat es immer irgendwie funktioniert, aber jetzt häufen sich die Ausfälle.

Wohnmobil vor bergiger Landschaft.
Stellplatz in Venta del Rayo.

 

Überbrücken, überbrücken, überbrücken

Nach dem Einkaufen auf dem Parkplatz springt der Motor nicht mehr an. Wir warten und hoffen, dass wir jemanden finden, der uns überbrücken kann. Wir finden schnell jemanden. Der Spanier spricht ziemlich gut englisch und sagt: „ Don’t worry, be happy!“ Wir entscheiden uns für einen Campingplatz in Santa Elena, damit Eduard sich um das Problem kümmern kann. Von einem Vater einer befreundeten freilernden Familie aus Deutschland bekommt er telefonisch noch viele hilfreiche Tipps, aber so richtig Herr werden wir dem Problem nicht. Dafür können hier die Kinder ausgiebig Feuer machen und Luis und ich bauen ein Feenhaus. Sogar mit Schaukel!

Als wir den Campingplatz ein paar Tage später wieder verlassen wollen, springt der Motor zunächst vorbildlich an. Nach der Ver- und Entsorgung jedoch nicht mehr. Obwohl wir nochmal den Strom anschließen dürfen: Es nützt nichts! Da die Autobatterie auf der letzten Fahrt unerklärlicherweise kaum geladen wurde, war die schon ziemlich leer, als wir ankamen. Wieder durch Überbrücken (diesmal von einem Franzosen) können wir den Motor starten.

 

Es hilft nichts – wir brauchen eine Batterie

ie nächste Station ist klar: Dorthin, wo es Autobatterien gibt! Es ist Sonntag. Aus einer WhatsApp Reisegruppe bekommen wir den Tipp „Carrefour“, eine französische Supermarktkette, die auch in Spanien zahlreich vertreten ist.
Unser Plan: Weiterfahrt nach Sagunto, den Motor bis dahin bloß nicht nur ein einziges Mal abstellen, auf dem Parkplatz des Supermarktes übernachten, gleich am nächsten Tag eine neue Autobatterie kaufen und austauschen. Falls es im Carrefour nicht klappen sollte, gibt es hier auch eine spanische Autoteile-Kette.

Da es hier auch einen Burger King gibt und die Kinder schon länger mal wieder nach Pommes fragen, gehen wir dort spontan zum Abendessen. Am nächsten Tag läuft alles nach Plan, außer dass unsere alte Autobatterie hier keiner haben will.

Das erste Mal seit gefühlt 100 Jahren: Klamotten shoppen!

Luis braucht neue Hosen und hier gibt es auch einen H&M. Wir waren schon ewig nicht mehr dort und er bekommt riesige Augen – Shopping Victim! Klamotten mit Star Wars, Dinosauriern, Lego Ninjago… Paradies! Wir finden zwar passende so dringend benötigte Hosen, gehen aber zusätzlich mit noch jeweils einem Doppelpack Shirts mit Lego Ninjago Aufdruck für die Kinder nach Hause. Naja, sind die Kinder glücklich, freuen sich die Eltern.

Shirt mit Lego Ninjago Aufdruck.
Lego-Ninjago-Shirt.

 

Noch einmal Strand

Und jetzt noch ein letztes Mal zum Strand. In Canet d’en Berenguer am Playa de Canet bei Valencia verbringen wir noch ein paar schöne ruhige und entspannte Tage am Strand. Noch ein letztes Mal Sandburgen bauen, Strandspaziergänge machen, den weichen Sand unter den Füßen genießen! Dann heißt es wieder Abschied nehmen vom Mittelmeer. Tschüss, bis zum nächsten Mal!

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